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1. USA; 2. Norwegen; 3. Schweden; 4. Deutschland
Dem Frauenfussball gelang im November 1991 der wahre Durchbruch, als aufgrund der ehrgeizigen Initiative des damaligen FIFA Präsidenten Dr. João Havelange die Frauenfussball-Weltmeisterschaft ins Leben gerufen wurde. Das erste Turnier wurde in der Volksrepublik China ausgetragen und zog massenweise begeisterte Zuschauer an. Zwölf Länder kämpften um den Titel, und der Wettbewerb erwies sich als durchschlagender Erfolg.
Torjägerin: Michelle Akers, USA (10 Tore)
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1. Norwegen; 2. Deutschland; 3. USA; 4. China
Schweden 1995 war eine erfreuliche Mischung aus Weltmeisterschaftsprestige und provinziellem Karneval. Die 26 Spiele wurden nicht nur im Rasunda-Stadion in der Nähe von Stockholm ausgetragen, sondern auch in den kleineren Städten Gävle, Helsingborg, Karlstad und Västeras, inmitten der typisch schwedischen Atmosphäre der Mittsommerfeiern. Die Teams mischten sich in lockerer Stimmung problemlos unter die Leute, und die meisten schienen ihre eigene Fangemeinde zu haben, selbst Mannschaften wie China, Japan oder Australien, die weit von zu Hause entfernt waren.
In Schweden, dem Land, das lange Zeit eine Vorreiterrolle im Frauenfussball innehatte, wählte man die Austragungsorte dieser zweiten Auflage der FIFA Fussball-WM der Frauen sorgfältig aus. Durch die Auswahl mittelgroßer Städte sollte möglichst viel Aufmerksamkeit erzielt werden, und die 14.500 zahlenden Zuschauer beim Eröffnungsspiel waren ein guter Auftakt. Zwei Wochen später, nach dem gut besuchten Finale, konnte man eine Gesamtzuschauerzahl von weit über 112.000 verzeichnen.
Torjägerin: Ann Kristin Aarones, Norwegen (6 Tore)
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1. USA; 2. China; 3. Brasilien; 4. Norwegen
Die letzte FIFA Frauenfussball-WM des Jahrhunderts leitete den Beginn einer neuen Erfolgsära für den Frauenfussball ein und stellt einen Meilenstein in der Geschichte des Damensports insgesamt dar.
Drei volle Wochen lang versammelten sich 320 der besten Fussballspielerinnen der Welt in den Vereinigten Staaten, um an einem Ereignis noch nie da gewesenen Ausmaßes teilzunehmen. Das Turnier wurde zum ersten Mal in riesigen Stadien ausgetragen, und im Hinblick auf Zuschauerzahlen, Berichterstattung und TV-Einschaltquoten wurden neue Maßstäbe gesetzt.
Die Spiele wurden insgesamt von über 660.000 Zuschauern verfolgt, fast 2.500 Medien übernahmen die Berichterstattung. Alle 32 Spiele wurden im nationalen Fernsehen live übertragen, und etwa 40 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten allein in den Vereinigten Staaten am Bildschirm, wie die gastgebende Mannschaft zum zweiten Mal den Weltmeistertitel eroberte. Der WM-Sieg der Amerikanerinnen wurde zur Story des Jahres, und sie schlugen eine ganze Nation in ihren Bann.
"Diese Weltmeisterschaft war eine unvergleichliche, eigenständige Frauen-Veranstaltung mit Weltklasseniveau und -format", so Marla Messing, CEO des US-Organisationskomitees. "Wir haben alle Geschichte geschrieben."
Am 10. Juli 1999 drängte sich eine für den Frauensport einmalige Anzahl von 90.185 sonnengebräunten Fans, einschließlich des damaligen Präsidenten Bill Clinton in die Rose Bowl in Pasadena, Kalifornien. Sie verfolgten ein atemberaubendes Finale, in dem es der Heimmannschaft gelang, die Chinesinnen im Elfmeterschießen mit 5:4 zu schlagen.
Torjägerin: Sun Wen, China (7 Tore)
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1. Deutschland; 2. Schweden; 3. USA; 4. Kanada
Silke Rottenburg .. Kerstin Stegemann .. Ariane Hingst .. Sandra Minnert .. Stefanie Gottschlich .. Kerstin Garefrekes (Martina Müller) .. Bettina Wiegmann .. Reante Lingor .. Pia Wunderlich (Nia Künzer) .. Maren Meinert .. Birgit Prinz .. Trainerin: Tina Theune-Meyer
Die FIFA-Frauenfussball-Weltmeisterschaft USA 2003 ist zu Ende und die Fans des Frauenfussballs wenden ihre Aufmerksamkeit bereits dem nächsten globalen Großereignis im Jahre 2007 zu.
Nachdem wir eines der spannendsten Frauenturniere überhaupt verfolgen konnten, wird China als Gastgeber 2007 sicherlich alles daran setzen, den Erfolg des diesjährigen Fussballfestes zu wiederholen.
Eine unerwartete Herausforderung
Am 17. Juli 2003, bei der Gruppenauslosung im Home Depot Center von Carson übergab der chinesische Nationaltrainer Ma Liangxing in einer symbolischen Geste den FIFA WM-Pokal an April Heinrichs, Nationaltrainerin des neuen Gastgeberlandes USA. Die FIFA Frauenfussball-Weltmeisterschaft 2003 würde stattfinden, wenn auch in einem anderen Kontinent als ursprünglich geplant. Das Turnier geriet mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der plötzliche Aufstieg neuer Herausforderer, in der Mehrzahl europäische Mannschaften, und die traditionellen Favoriten wie China und USA, ließen das Interesse am Wettbewerb steigen.
Torjägerin: Birgit Prinz, Deutschland (7 Tore)
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1. Deutschland; 2. Brasilien; 3. USA; 4. Norwegen
Nadine Angerer .. Kerstin Stegemann .. Annike Krahn .. Ariane Hingst .. Linda Bresonik .. Kerstin Garefrekes .. Simone Laudehr .. Renate Lingor .. Melanie Behringer (74. Martina Müller) .. Sandra Smissek (80. Fatmire Bairamaj) .. Birgit Prinz .. Trainerin: Silvia Neid
Dank ihres abgebrühten 2:0-Sieges über eine starke brasilianische Nationalauswahl, die auf dem Weg ins Turnierfinale allenthalben Glanz verbreitet hatte, verteidigten die deutschen Fussballfrauen erfolgreich ihren Weltmeistertitel und zementierten ihren Ruf als Weltmacht des Frauenfussballs. Die stets mit bemerkenswerter Konstanz auftretenden Deutschen sind somit das erste Team in der Geschichte, das zwei Mal in Folge die Weltmeistertrophäe in die Höhe recken durfte, wobei dies nur einer von mehreren Rekorden der Champions von China 2007 war.
Das diesjährige Finale zwischen Deutschland und Brasilien war das erste Frauen-WM-Endspiel, das zwischen einem europäischen und einem südamerikanischem Land ausgetragen wurde. Die UEFA-Vertreterinnen aus Deutschland kassierten in den fünf ersten Spielen des Turniers kein einziges Gegentor und gingen mit einem Defensivrekord ins Finale. Dort erwartete sie ein angriffslustiges Brasilien, das auf dem Weg ins alles entscheidende Match 17 Tore erzielt hatte, unter anderem vier im Halbfinale gegen einen weiteren Titelaspiranten, die USA.
Deutschland setzte eine neue Turnierbestmarke und eroberte den Weltmeistertitel ohne ein einziges Gegentor in sechs Spielen. Eine Leistung, die vor allem der Effizienz eines Verteidigungsverbundes unter der Führung von Nadine Angerer zu verdanken war. Mit mehreren herausragenden Leistungen brach die deutsche Torhüterin einen Rekord aus dem Jahre 1990, als Italiens Walter Zenga bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ im eigenen Land 517 Minuten lang ohne Gegentor blieb.
Torjägerin: Marta Vieira da Silva, Brasilien (7 Tore)
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